Schlaraffenland
Nun ist es also doch so, wie sich dies so einige hier auf der Insel Mallorca im Stillen dachten, als vor wenigen Tagen die Meldung über diesen brutalen Überfall auf ein Juweliergeschäft in Palma die Runde machte. Die Täter waren wieder einmal Osteuropäer, genauer gesagt Rumänen. Zornig müsste man werden über Europas Politik, die folgenschwere Globalisierungsentscheidungen über die Köpfe ihrer Bürger hinweg fällt, ohne diese überhaupt jemals gefragt zu haben.
Im Osten wurde gefragt, das ist klar. Alle haben sich dann dort auch für das angebliche Schlaraffenland EU entschieden. Auch das war schon vorher klar. In Deutschland und anderswo wurde zumeist nicht gefragt. Dann wäre auch einiges ganz anders gekommen. Dies war den Damen und Herren der Politik auch bewusst. Deshalb wurden die Bürger erst gar nicht mit einbezogen in die europäische Willensbildung.
Die Folgen sehen wir überall in Mittel- und Westeuropa. Wachsende Kriminalität einhergehend mit nie zuvor gekannter Brutalität, begangen vor allem durch Osteuropäer. Rumänen stehen dabei ganz vorne an, nicht nur als betrügende Hütchenspieler, und ich meine, daß es längst an der Zeit ist über derartige Fakten zu reden, anstatt sie wie immer unter den Teppich eines angeblich zusammenwachsenden Europas zu kehren.
Wer anfängt hierüber zu debattieren wird dann schnell einmal in eine nationalistische und rassistische Ecke gestellt. Was schärfstens zurückzuweisen ist, meine ich, denn es geht immer mehr auch um existentielle Auswirkungen für die Menschen in Westeuoropa.
Ein mir bekannter bulgarischer Chefarzt, viele Jahre im Westen tätig, sagte mir einmal, über neunzig Prozent seiner Landsleute und auch die des Nachbarlandes Rumänien seien Betrüger. Er liebe sein Land, und vor allem Sofia, von wo er käme. Aber die Menschen hätten angesichts der Korruption dort, die auch heute noch so sei, nicht überleben können, ohne sich eben diesen unethischen Sitten und Bräuchen anzupassen. Dies müsse man verstehen, sagte mir dieser gewiss nicht dumme Mann.
Ich weiss jetzt nicht, ob er mit neunzig Prozent vielleicht doch deutlich übertrieben hat. Er kennt sein Land besser als ich. Aber ich denke selbst zehn oder zwanzig Prozent sind viel zuviel. Denn dies sind anscheinend genau diejenigen, die zu uns kommen, so hat es den Anschein zumindest.
Die gnadenlose Öffnung der Grenzen hin zum Osten hat nicht nur zu einer spürbar schlechteren Lebensqualität der Menschen hier geführt. Sie verlieren nicht nur in wachsendem Maße ihr Arbeitsplätze oder werden immer schlechter bezahlt. Man betrügt sie, bestiehlt sie und schlägt ihnen den Schädel ein, wie zuletzt passiert.
Und für was, fragen sich mittlerweile immer mehr. Wer profitiert von dieser Globalisierung, wenn es nicht der normale Bürger hierzulande ist. Und wenn es in wachsendem Maße den Anschein hat, daß nur einige wenige Großunternehmen, Hedge-Fonds und andere Kapitalanleger vor allem davon profitieren. Und daneben vielleicht noch wenige des Mittelstandes und einige Freiberufler, die sich das eine oder andere Steuerschlupfloch zunutze machen können. Was auch verständlich ist, denn wer kann der kann, dies ist nunmal so, und auch nicht zu ändern.
Wenn dem so ist, und es sieht immer mehr danach aus, dann wird es Zeit für eine Gesellschafts übergreifende Diskussion, die vor allem in den Ländern Deutschland, Italien, Frankreich und auch Spanien geführt werden muss. Italien hat ein seit längerem ein Problem mit tausenden kriminellen Albanern. In der Schweiz füllen sie seit Jahren in Übermaße die Gefängnisse, deren Lebensbedingungen dort vielleicht sogar besser im Heimatland sind.
Deutschlands Probleme sind ähnlicher Natur. Spanien hat zusätzlich mit immer mehr illegalen Einwanderern aus Afrika zu kämpfen, die sogar oft noch ihr Leben aufs Spiel setzen, um hierher in das angebliche Paradies zu kommen. Es wird Zeit zu handeln, denke ich, und zwar nicht bald, sondern gerade jetzt.
Mein Gruß geht heute vor allem an die Bürger der alten EU-Länder. Es ist längst an der Zeit eine Wertediskussion zu führen. Wir sind den Menschen, die über Jahrzehnte in korrupten Systemen aufgewachsen sind, einfach nicht gewachsen. Packt eure Politik an ihrem Kragen der da Verantwortung heisst. Damit man vielleicht noch zurückrudern kann, bevor es dann wirklich endgültig zu spät ist.
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