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Rechenschaft

Marlons Sicht aus Mallorca und seine GedankenDie Zahl der auswanderungswilligen Bürger in Deutschland steigt weiterhin kontinuierlich an. Die einmütige Politik aller etablierten Parteien hin zu einem immer größeren EU-Europa, zu mehr Globalisierung treibt immer mehr Menschen in dieser Republik in höchste Not.

Die mit der Abschaffung von Grenzen und Zöllen einhergehende Personenfreizügigkeit hat zu einem weiter voranschreitenden Werteverfall geführt, der begleitet ist von einer stark wachsenden Kriminalität, zu einem weitaus größten Teil begangen von Tätern anderer Nationalität, und hier insbesondere von Osteuropäern.

Eine stetig wachsende Zahl von Menschen in Deutschland ist bereit ihr Bündel zu packen und das Weite zu suchen. Die Frage ist dann nur, wohin. Denn dies ist in diesen Zeiten nicht einmal so einfach, denn die oben geschilderten Auswirkungen beschränken sich leider nicht nur auf Deutschland, sondern auch auf die meisten anderen westeuropäischen Länder.

In Spanien, und hier auf den Balearen und Mallorca, kann man die Entwicklung schon daran erkennen, wenn man sich die Menschen in den Schlangen vor der Ausländerbehörde einmal genauer anschaut.

Das Oficina de Extranjeros in Palmas Gewerbegebiet Levante ist nämlich eine der allerersten Anlaufstellen für alle die, die ganz offiziell, weil in Brüssel so beschlossen, hier auf Mallorca verweilen dürfen. Und seit Monaten ist der Anteil der einwanderungsfreudigen Osteuropäer hoch, sehr hoch sogar.

Mir lastet bekanntermaßen nicht einmal nur der Hauch einer Fremdenfeindlichkeit an, sinniere ich, während ich diese Zeilen heruntertippe und mich dabei frage, wie sage ich dies alles meinem Kinde. Denn das Thema ist heikel, fürwahr, dennoch, so meine ich, muss es dringend aufs Tablett.

Die Kriminalitätsraten steigen mit dem Einzug der Osteuropäer auf ein nie zuvor gekanntes Niveau, wo man auch hinschaut in Europa, und ich sage mir, wie lange gedenkt die Politik in Brüssel noch ihr beliebtes Vogel-Strauss-Spiel zu zelebrieren.

Alle diejenigen, die nach Mallorca kommen wollen, sollten tunlichst bedenken, dass es hier auf der Insel nicht viel anders ist, im Gegenteil, eher noch viel schlimmer. Neben einem deutlich höheren Ausländeranteil, vor allem von Menschen aus völlig anderen Kulturen, zu oft auch noch mit völlig anderen Wertvorstellungen, hat Mallorca noch das Flüchtlingsproblem aus einem gerade einmal gut zweihundertdreissig Kilometer Luftlinie entfernten afrikanischen Kontinent.

Diese  Menschen kommen mit Holzbooten über das Mittelmeer hierüber, möglichst im Dunkeln, und sie haben, wie die jüngsten Meldungen zeigen, sogar Krawatte und Anzug in Koffern und Taschen mit dabei. Damit sie auf der Insel nicht gleich so auffallen, sagen sie.

Und wer die Inselverhältnisse kennt, und die Tatsache, daß selbst für gut ausgebildete Deutsche Arbeit zu finden äußerst schwierig ist, und wenn doch, dann nur zu Niedrigstlöhnen, der stellt sich zu Recht die Frage, wovon leben die Ankömmlinge denn eigentlich. Und jetzt darf der geneigte Leser selbst dreimal raten, wovon.

Mir haftet keinesfalls der Ruch des Schwarzsehers an, im Gegenteil. Aber ich finde, man sollte auch nicht wegschauen. Diejenigen, die dieses grenzenlose Europa beschlossen haben, sollten die Folgen ihrer, wie ich denke, völlig unsinnigen Politik mit eigenen Augen sehen. Diejenigen, die von festlichen Banketten wohlgenährt in Brüssel, beinahe fernab jeglicher Bürgerkontrolle eine Grenze nach der anderen niederreissen, haben die allererste Verantwortung für den Verfall der hehren Werte in Westeuropa.

Mein erster Gruß gilt daher heute auch euch da drüben in Brüssel. Ihr seid in zu großer Zahl das abschreckende Beispiel für eine von übermässigem Lobbyismus geprägte Politik. Und es wird, wie ich finde, langsam Zeit, daß die Bürger Europas euch hierfür politisch zur Rechenschaft ziehen. In Deutschland ist es vielleicht bald soweit, dort steht seit gestern jetzt endgültig Oskar Lafontaine bereit.


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