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Mallorca und die Cabezas Quadradas

Mallorca die Cabezas quadradas und MarlonCabezas quadradas. Da war er wieder. Der Vertreter einer nicht aussterben wollenden Gattung Mensch, hier auf Mallorca. Hoppla jetzt komm ich, so muss es sein, ich wills genaus so, nicht anders. Anders zählt nicht. Ich bin erzogen, kann nix dafür.

Du kannst es doch, Du cabeza quadrada, Du Quadratkopf. Eine Leserin schreibt uns. Alltag auf einem der vielen Strassen der Insel, typisch. Zwischen zwei Orten. Sie gehen spazieren, sie und ihr Mann, da kommt er. Wie ein deutscher Panzer, schnell, gross, breit, unnachgiebig, gnadenlos.

Dampfwalzenartig steuert er auf sie zu. Die Strasse, breit genug, sie reicht nicht. Nicht für ihn. Oder für einen wie ihn. Steuert direkt auf sie zu. Sie halten die Luft an. Kurz davor, ein Schlenker nach links. Im vorbeifahren dann. Hörten sie es, das Wort mit A und dem Loch.

Man verstand es, ihr Mann, spricht deutsch. Etwas. Das Wichtigste zumindest, das Geläufigste, was man spricht, im Alltag. Bei uns, Deutschen, das genannte Wort eben, zum Beispiel. Man hörts immer wieder, auf Mallorca, man hört sie, man sieht sie, man bemitleidet sie. Die Cabezas Quadratas.

Den Grund, schreibt die Leserin, den kennt sie nicht, weiß sie auch jetzt noch nicht. War es ein Radweg, oder nicht, der Randstreifen zumindest, neben der Strasse, nicht eingezäunt, kein Schild dran. Man konnte gehen dort, und Radfahren, zum Beispiel.

Für beide war Platz, Fußgänger und Radfahrer, wie sonst überall auf der Insel. Es ist Platz für alle, hier auf Mallorca, nur nicht für einen, eben den. Den Cabeza Quadrata. Der soll wegbleiben, für immer.

Grübele ich vor mich hin und verabschiede mich auch jetzt wieder mit einem herzlichem Gruss von der schönen Insel Mallorca,

Ihr Marlon


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